Neuimker / Imkern auf Probe

Um Imker zu werden, sollten Sie grundsätzlich einen Anfängerkurs besuchen und sich im Nachgang als „Probeimker“ in zwei Ausbildungsjahren schulen lassen.

Der Ablauf

Vorteile

Besuch eines zentralen Anfängerkurses mit allen Neuimkern im Kreisverband.

Termin ist i.d.R. immer so Februar/März

Die weitere praktische Ausbildung erfolgt bei uns im Imkerverein 

Die Ausbildung umfasst alles was man zum Start als Imker benötigt.

  • Beutenauswahl
  • Ablegerbildung und/oder Kunstschwarmbildung
  • Völkerführung
  • Bienengesundheit
    • Behandlungsmethoden
    • Krankheiten
  • Einwinterung
  • Auswinterung
  • Königinnen nachziehen
  • Honigernte

Um alle Schritte der Imkerei kennenzulernen und zu verfestigen benötigt es 2 Jahre 

Der Neuimker bekommt einen Ableger oder Bienenvolk gestellt, das er dann mit seinem Paten durch das Bienenjahr führt.

Am eigenen Vereinsplatz können die Neuimker gemeinsam die praktische Ausbildung genießen.

In den Wintermonaten finden Fachvorträge im Vereinslokal statt.

Nach Beendigung bekommt der Neuimker das Bienenvolk frei überlassen.

Die Arbeit mit den Bienen verändert bzw. erweitert auf jeden Fall den Blick für Umwelt.

Was zuvor zu bedenken ist

Es handelt sich um Lebewesen, die nicht sich selbst überlassen werden können. Wer sich Bienen anschafft ist für deren Gesundheit und die der anderen verantwortlich.

Bei den Bienen konzentrieren sich die Arbeiten hauptsächlich auf Frühjahr und Sommer. Als Anfänger benötigt das schon etwas Zeit. Mit steigender Erfahrung wird diese immer geringer, Dann ist diese nur noch von der Völkerzahl abhängig.

Bienen können Stechen

Natürlich kann man sich vor Bienenstichen schützen, allerdings kann man diese dennoch nicht immer vermeiden. Bei Allergie sollte von den Tieren Abstand gehalten werden.

Die Bayerische Imkervereinigung beziffert die Kosten für eine 5Völker Imkerei auf ca. 4000€, was sehr realistisch ist. 

Allerdings fallen die Kosten nicht sofort an. Die Kostentreiber wie Honigschleuder und Schleuderzubehör und die Beuten fallen erst im 2. Jahr an. Es gibt auch noch pragmatischere Lösungen.  

Was auf jeden Fall anfällt ist:

  • eine komplette Beute
  • Stichschutz
  • Handwerkszeug

Für Anfänger sind die Mindestkosten der Investiven Förderungen gesenkt worden. 

Infos zu den Fördermöglichkeiten ( “ Bayerisches Staatsministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten“)

 

Wenn ihr Interesse noch brennt, melden sie sich beim 1. Vorsitzenden, der wird alles weitere veranlassen.

Dann bleibt nur noch viel Spaß zu wünschen.